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Arbeitskreis Neue Sozialpolitik





„Gerade wir hier von der Aktionsgemeinschaft haben von jeher die Wichtigkeit der Vitalpolitik betont, die sich bewusst ist, daß viel wichtiger ist, wie der Mensch sich in seiner Situation fühlt. Dieses Sichfühlen des Menschen in seiner Lebenslage hängt zwar als Grundlage ebenfalls von ökonomischen Dingen ab, aber in weit höherem Maße von überökonomischen Dingen“. (Alexander Rüstow)



Die heutzutage weithin üblichen disziplinären Analysen sozialpolitischer Programme vernachlässigen im Gegensatz zu den Vordenkern der Sozialen Marktwirtschaft, dass Wohlfahrtsstaaten in jeweilige Kulturen, Traditionen und sonstige gesellschaftliche Zusammenhänge und Strukturen eingebettet sind. Insbesondere bei der Analyse individuellen Verhaltens im Zuge sozialpolitischer Reformen wird zur Zeit zu wenig beachtet, dass Einstellungen, Motive und damit dieses individuelle Verhalten auch von Änderungen im Zuschnitt der relevanten Solidargemeinschaften abhängen. Hier muss erstens berücksichtigt werden, dass sich Wohlfahrtskulturen im Zuge von Reformen ändern und damit auch die Aktionen und Reaktionen der Individuen, und zweitens geht es in diesem Zusammenhang um die Präferenzen für soziale Sicherung und deren Offenbarung. Sozialpolitikanalyse ist somit immer multidisziplinär.



Vor diesem Hintergrund einer gegenüber der üblichen ökonomischen Analyse erweiterten Herangehensweise wird die Designaufgabe komplexer, da nicht nur die traditionellen Anreizeffekte zu beachten, sondern zudem Selbstverständnis, Motivation und Einstellungen zu endogenisieren sind, um über diesen Weg eine zielführende Governance-Struktur mit einem geeigneten Mix an staatlicher Finanzierung, staatlichen Ordnungsvorgaben, Regulierungen und marktlichen Elementen für eine möglichst gute Zielerreichung zu bestimmen. Dies steht in der Tradition der Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft wie etwa den Vorstellungen Alexander Rüstows.



Mit diesem multidisziplinären Verständnis sollen im Rahmen des Arbeitskreises Neue Sozialpolitik aktuelle sowie zukünftige Entwicklungen, Probleme und Lösungsmöglichkeiten analysiert und diskutiert werden.





 
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