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Studiengruppe Kontextuale Ökonomik





„Neben und in den natürlichen geographischen Landschaften kommen geistige Landschaften in Sicht, räumliche Einheiten, die durch die Gemeinschaft eines kulturellen Systems, eines geistigen Lebenszieles zusammengehalten werden. … Wir sind nicht berechtigt, die Wirtschaftsentwicklung isoliert zu sehen. Sie steht vielmehr zur Geistesgeschichte in einem allgemeinen Zusammenhang, den wir so oder so zum Problem zu machen haben.“ (Alfred Müller-Armack)




Die ökonomische Welt ist in Bewegung. Die Umbrüche der vergangenen Jahre – beginnend mit dem Zusammenbruch des Sozialismus, über die Dynamik in Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien, die dramatischen Umwälzungen in Nordafrika, die Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise und bis hin zum momentanen Flüchtlingsstrom – verändern unsere globalisierten Marktgesellschaften grundlegend, beschleunigt durch die zunehmende Digitalisierung. Es ist die Aufgabe der Wissenschaft, diese politischen und wirtschaftlichen Veränderungen kritisch zu begleiten und konstruktiv mitzugestalten.



Um so überraschender ist es, dass die Ökonomik – zumindest in der Breite des Faches – weiterhin in ruhigen Bahnen verläuft und sich in ihrem Selbstverständnis nur wenig herausgefordert fühlt. Gleichwohl breitet sich an unterschiedlichen Enden ein gewisses Unbehagen aus: In der Spitzenforschung haben in den vergangenen Jahren Fragen der Transformation und Entwicklung zu neuen Überlegungen geführt. Gemeinsam ist diesen gedanklichen Wendungen in der Ökonomik: das Interesse an den Schnittstellen zwischen dem Wirtschaftssystem und anderen gesellschaftlichen Teilbereichen. Statt sich auf die Prozesse, die innerhalb des Wirtschaftssystems ablaufen, allein zu konzentrieren, rücken die Kontexte des wirtschaftlichen Geschehens und der wirtschaftlichen Entwicklung in den Mittelpunkt.



Vor diesem Hintergrund sind die Hanns Martin Schleyer-Stiftung, die Werner Reimers Stiftung und die Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft übereingekommen, eine Studiengruppe Kontextuale Ökonomik einzurichten. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Volker Caspari (TU Darmstadt) und Prof. Dr. Nils Goldschmidt (Universität Siegen und ASM). Diese auf zunächst drei Jahre angelegte Gruppe will Raum bieten, um in informeller Atmosphäre wissenschaftstheoretische Grundfragen der Wirtschaftswissenschaften und angrenzender Fächer zu behandeln – um so die Perspektiven einer kontextualen Ökonomik in Forschung, Lehre und Praxis auszuloten.






 
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