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Worte zur Sozialen Marktwirtschaft






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Zitat des Monats Oktober 2019



„In der Tat: nach der Grundidee dieses marktwirtschaftlichen Systems soll jeder nach seiner Leistung bezahlt werden, aber wir wissen, daß davon gar keine Rede sein kann, vielmehr der Start von vornherein höchst ungleich ist. Denn nicht Gleichgestellte konkurrieren hier miteinander, sondern es bestehen zahlreiche Machtpositionen, die den Start ungleich machen.“



Erich Preiser: Die Lebensbedingungen der freien Marktwirtschaft [1957], in: Goldschmidt, Nils und Wohlgemuth, Michael (Hrsg.): Grundtexte zur Freiburger Tradition der Ordnungsökonomik, Tübingen: Mohr Siebeck 2008, S. 553–564, hier S. 554.






Zitat des Monats September 2019



„Die soziale Marktwirtschaft bedeutet sehr viel mehr als die Rückkehr zu liberalistischen Wirtschaftsformen, sie bedeutet kein laisser aller, sondern eine sehr wache, feinnervige Wirtschaftsführung, die das Prinzip der Freiheit unangetastet läßt, ja, sogar stärker und betonter herausstellt als die im letzten Kern planwirtschaftlichen Missbräuche eines vergangenen kapitalistischen Systems.“



Ludwig Erhard an Konrad Adenauer, 24. November 1949, abgedruckt in: Geppert, Domink / Schwarz, Hans-Peter (Hrsg.): Konrad Adenauer, Ludwig Erhard und die Soziale Marktwirtschaft. Bearbeitet von Holger Löttel, Paderborn u.a.: Schöning 2019, S. 203.






Zitat des Monats August 2019



„Die unendlich große Fülle der sozialpolitischen Mittel unter volkswirtschaftlichem Gesichtspunkte auf ihre Möglichkeit und Zweckmäßigkeit zu untersuchen, wird die Aufgabe der Sozialpolitik bleiben müssen, die in unser Fachgebiet hineingehört.“



Weber, Alfred (1925): Der Anteil Deutschlands an der nationalökonomischen Forschung seit dem Weltkrieg, in: Bonn, Moritz Julius / Palyi, Melchior (Hrsg.): Die Wirtschaftswissenschaft nach dem Kriege. Festgabe für Lujo Brentano. 2. Band: Der Stand der Forschung, München, Leipzig, S. 3-29, hier S. 23.






Zitat des Monats Juli 2019



„Zuweilen drängt sich in dieser Hinsicht uns das bedrückende Gefühl auf, zwischen den öffentlich ausgesprochenen politischen Meinungen und den öffentlich nicht ausgesprochenen kollektiven Trieben bestehe ein erheblicher Unterschied, eine erhebliche Diskrepanz. Neuerdings wagt sich ja allerlei Meinung auch in der öffentlichen Diskussion hervor, die lange das Licht gescheut hat.“



Sternberger, Dolf (1965): Integrität und Zielstrebigkeit der Regierung, in: Was müssen wir für die freie Welt tun? Tagungsprotokoll Nr. 24 der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, Ludwigsburg: Hoch, S. 61-73, hier S. 61 f.






Zitat des Monats Juni 2019



„Denn auch nach vierzig Jahren erfolgreicher sozialer Marktwirtschaft gibt es immer wieder die Notwendigkeit, ganz im Sinne des Freiburger Imperativs, die marktwirtschaftliche Botschaft vielen Menschen verständlich zu machen.“



Otto Schlecht (1992). Der Freiburger Imperativ – Wirtschaftspolitische Erfahrungen und Perspektiven für Deutschland und Europa, in: Ordnung in Freiheit, S. 89-103, S. 103.






Zitat des Monats Mai 2019



„Die Gegner des Sondereigentums haben sich bemüht, den Nachweis zu erbringen, dass es in den Uranfängen der menschlichen Gesellschaft noch kein volles Sondereigentum gegeben habe, weil ein Teil des genutzten Grund und Bodens periodischen Neuverteilungen unterzogen worden sei. Sie haben aus dieser Feststellung, dass das Sondereigentum "nur eine historische Kategorie" sei, die Folgerung ableiten wollen, dass man es ohne Schaden wieder beseitigen könnte. Der logische Fehler, der in dieser Beweisführung steckt, ist zu offenkundig, als dass man sich mit ihm daher befassen müsste. […] Wenn die Geschichte in dieser Frage überhaupt etwas beweisen könnte, könnte es nur dass sein, dass es nie und nirgends Völker gegeben hat, die sich ohne Sondereigentum über drückendste Not und haIbtierische Wildheit erhoben haben.“



Mises, Ludwig von (1927): Liberalismus. Jena: Verlag Gustav Fischer, S.53.






Zitat des Monats April 2019



„Wir wollen uns lediglich erinnern, dass menschliche Entscheidungen, welche die Zukunft beeinflussen, ob persönlicher, politischer oder wirtschaftlicher Art, sich nicht auf strenge mathematische Erwartungen stützen können, weil die Grundlage für solche Berechnungen nicht besteht; und dass es unser angeborener Drang zur Tätigkeit ist, der die Räder in Bewegung setzt, wobei unser vernünftiges Ich nach bestem Können seine Wahl trifft, rechnend, wo es kann, aber oft für seine Beweggründe zurückfallend auf Laune, Gefühl oder Zufall.“



John Maynard Keynes (1936/1983). Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes, Berlin: Duncker & Humblot, 6. Aufl., S. 137.






Zitat des Monats März 2019



„Um Ansehen zu erwerben und zu erhalten, genügt es nicht, Reichtum oder Macht zu besitzen. Beide müssen sie auch in Erscheinung treten, denn Hochachtung wird erst ihrem Erscheinen gezollt.“



Thorstein Veblen (1899/2011). Theorie der feinen Leute. Eine ökonomische Untersuchung der Institutionen, Frankfurt: Fischer, S. 52.






Zitat des Monats Februar 2019



„Solange die Handelspolitik Waffe der Außenpolitik sein soll, wird sie missbraucht; solange eine bilaterale Handelspolitik nach dem Grundsatz ‚Zuckerbrot und Peitsche‘ gehandhabt werden konnte, solange musste diese Politik zwangsläufig zu Frontenbildungen und feindlichen Spannungen führen. Dieser Zweig der Wirtschaftspolitik diente in diesem Bereich dann nicht der Verbindung der Völker, der Überwindung der Grenzen, der Auflösung alles Trennenden. In dieser Befähigung liegt aber gerade Vorzug und Reiz einer marktwirtschaftlichen Politik.“



Ludwig Erhard (1957/1964). Wohlstand für alle, Düsseldorf: Econ, 8. Aufl., S. 267 f.






Zitat des Monats Januar 2019



„Es gibt wenige politische Ziele, die sich verwirklichen lassen, ohne das wirtschaftliche Leben umzuformen. So gut wie alles, was auf dem Gebiete des außen-, innen- und kulturpolitischen Lebens geschieht, beeinflusst in mannigfacher Weise den Umfang, die Verteilung oder die Zusammensetzung des Sozialprodukts.“



Erich Welter, Ziele der Wirtschaftspolitik, in: Erwin von Beckerath, Fritz W. Meyer und Alfred Müller-Armack (Hg.). Wirtschaftsfragen der freien Welt, Frankfurt a.M.: Fritz Knapp 1957, S. 22-31.






 
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