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Worte zur Sozialen Marktwirtschaft






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Zitat des Monats November 2018



„Die eigentliche Gefahr, die von dem Besitz ökonomischer Macht für unsere Freiheiten, für unsere gesellschaftliche und politische Ordnung ausgeht, hängt vielmehr damit zusammen, dass Monopolmacht nicht nur ausgebaut, sondern mit rücksichtloser Vehemenz begehrt, erkämpft, verteidigt und ausgedehnt wird. (…) Nicht der Monopolbesitz, sondern der Krieg ums Monopol bringt unsere bürgerliche Ordnung aus den Fugen und droht unser demokratisches Verfassungsleben zu korrumpieren.“



Böhm, Franz






Zitat des Monats Oktober 2018



„Aber es sollte inzwischen jedem klargeworden sein, dass der Weltkampf gegen den Kommunismus nicht mit Radiotruhen, Kühlschränken und Breitwandfilmen gewonnen werden kann. Es ist kein Turnier um die bessere Güterversorgung, so günstig das für die freie Welt wäre, da sie auf diesem Felde gewiss nicht zu schlagen sein wird. In Wahrheit handelt es sich um den alles bis in die letzten Tiefen aufrührenden Konflikt zweier ethischer Systeme im weitesten Sinne dieses Wortes, um ein Ringen, in dem es um die geistig-moralischen Möglichkeiten menschlicher Existenz schlechthin geht und die freie Welt keinen Augenblick in der Überzeugung wankend werden darf, dass die eigentliche Gefahr des Kommunismus - schrecklicher als die Wasserstoffbombe - in der drohenden Zerstörung dieser Möglichkeiten auf der Erde liegt.“



Röpke, Wilhelm (1958). Jenseits von Angebot und Nachfrage, 2. Aufl., Zürich: Rentsch, S. 144f.






Zitat des Monats September 2018



„Das Lockersitzen des Geistes erleichtert den Umgang; man fühlt den Zwang und Druck seiner Natur nicht, man sieht sich gleichsam selbst zu, wie man gewandt und zierlich die Pantomime der Gesellschaft aufführt.“



Ricarda Huch, Die Romantik. Blütezeit, Ausbreitung und Verfall, Berlin [1899/1902] 2018, S. 131.






Zitat des Monats August 2018



„Wir haben gesehen, dass sich die Freiheit selbst aufhebt, wenn sie völlig uneingeschränkt ist. Schrankenlose Freiheit bedeutet, dass es dem Starken freisteht, den Schwachen zu tyrannisieren und ihn seiner Freiheit zu berauben. Das ist der Grund, warum wir verlangen, dass der Staat die Freiheit in gewissem Ausmaß einschränke, so dass am Ende jedermanns Freiheit vom Gesetz geschützt wird. Niemand soll der Gnade eines andern ausgeliefert sein, aber alle sollen das Recht haben, vom Staat geschützt zu werden.“



Karl Popper (2003/1958). Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, Bd. 2, 8. Aufl., Tübingen:
Mohr, S. 145.






Zitat des Monats Juli 2018



„Der Appetit kommt mit dem Essen, und so ist es denn auch dahin gekommen, dass mit dem Gedeihen der Wirtschaft immer mehr und immer neue Wünsche geweckt wurden. Die gleichen Leute, die im Jahre 1956 mit ihrem wirtschaftlichen Schicksal nicht zufrieden sind, hätten zwar im Jahre 1947 und 1948 nicht entfernt zu hoffen gewagt, acht Jahre später da zu stehen, wo sie heute angelangt sind.“



Erhard, Ludwig (1958). Wohlstand für Alle, Köln, S. 232.






Zitat des Monats Juni 2018



„Der schwarze Markt verschwand urplötzlich. Die Auslagen waren zum Bersten voll von Waren; die Fabrikschornsteine rauchten, und auf den Straßen wimmelte es von LKW. Wo es auch sei, statt der Totenstille der Ruinen das Gerassel der Baustellen. Aber war schon der Umfang dieses Wiederaufstiegs erstaunlich, so noch mehr seine Plötzlichkeit.“



Rueff, Jacques (1953): Natürliche Erklärung eines Wunders, in: Hunold, A. (Hg.). Wirtschaft ohne Wunder, Zürich: Erlenbach, S. 205 f.






Zitat des Monats Mai 2018



„So klagt denn nicht: für Tugend hat’s / In großen Staaten nicht viel Platz. […] Stolz, Luxus und Betrügerei / Muss sein, damit ein Volk gedeih’.“



Mandeville, Bernard: Die Bienenfabel, urspr. 1705, deutsche Ausgabe: Frankfurt am Main: Suhrkamp 1980, S. 92.






Zitat des Monats April 2018



„Nicht der Wille des Parlaments, nicht der Wille der Regierung, nicht der Wille eines Kartells oder eines Monopolisten, auch nicht der Wille von Wirtschaftsverbänden oder der sogenannten Sozialpartner ist legitimiert, zu bestimmen, welches der richtige Preis ist, sondern allein der Wille aller, wie er sich als Resultat zahlloser individueller Tauschakte in einer Gesellschaft von Gleichberechtigten ergibt.“



Böhm, Franz (1953). Wir fordern von Regierung und Bundestag den vollständigen Leistungswettbewerb, in: Wir fordern von Regierung und Bundestag die Vollendung der Sozialen Marktwirtschaft. Wortlaut der Vorträge von der zweiten Arbeitstagung der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, Bad Nauheim: Vita-Verlag, S. 35.






Zitat des Monats März 2018



„Gerade weil die Nationalökonomie bewiesen hat, was ihre Theorie vermag, muß sich jeder wissenschaftliche Betrachter der Sozialpolitik eingestehen, was er in dieser Hinsicht nicht leisten kann.“



Achinger, Hans (1963). Sozialpolitik und Wissenschaft, Stuttgart, S. 67.






Zitat des Monats Februar 2018



„Am Ende steht die Frage nach der Rolle der Wirtschaftspädagogik in unserer Gesellschaft und der Gesellschaft der Zukunft. Wie unverstanden dürfen Prozesse bleiben, die stark und empfindlich in das Leben der ganzen Bevölkerung eingreifen? Müsste der staatsbürgerliche Unterricht gleichgewichtig neben dem Thema Demokratie das Thema Marktwirtschaft aufnehmen?“



Noelle-Neumann, Elisabeth (1968). Geldwert und öffentliche Meinung. Anmerkungen zur „Psychologie des Geldes“, in: Andreae/Hansmeyer/Scherhorn (Hg.). Geldtheorie und Geldpolitik. Günter Schmölders zum 65. Geburtstag, Berlin: Duncker&Humblot, 35-46, hier: S. 46.






Zitat des Monats Januar 2018



„Im öffentlichen Interesse sind es nicht die erworbenen, sondern die unerworbenen bleibenden Vermögen, welchen eine Beschränkung aufzuerlegen ist.“



John Stuart Mill (1864), Grundsätze der politischen Ökonomie, Hamburg: Pertes-Besser und Mauke,
S. 600 (erste engl. Ausgabe 1848).





 
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