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Schriftenreihe Marktwirtschaftliche Reformpolitik



In der Schriftenreihe Marktwirtschaftliche Reformpolitik, herausgegeben von Joachim Starbatty, Rolf Hasse und Nils Goldschmidt, veröffentlicht die Aktionsgemeinschaft Schriften zur Sozialen Marktwirtschaft und zu Themen, die mit diesem Konzept in Zusammenhang stehen.

Folgende Bände sind bisher erschienen:




Kolev, Stefan (2017)

Neoliberale Staatsverständnisse im Vergleich
2. Auflage

  Band 17
  DE GRUYTER, 315 S., ISBN 978-3-11-048991-0
  
Erschienen im August 2017

Der Neoliberalismus ist in aller Munde. Alles Krisenhafte in der globalen Ökonomie wird ihm gerne angelastet, jüngst auch die neue Instabilität der westlichen Demokratien. Zu Recht?

Im Mittelpunkt der Studie stehen vier neoliberale Ökonomen der ersten Stunde: Walter Eucken, Friedrich August von Hayek, Ludwig von Mises und Wilhelm Röpke. Ihre Ordnungsentwürfe von Wirtschaft und Gesellschaft enthalten unterschiedliche Rollen für den Staat. Diese Staatsverständnisse werden in drei Vergleichen zueinander in Beziehung gesetzt und um ihr jeweiliges Gravitationszentrum strukturiert. Jeder Vergleich besteht aus zwei Ebenen: Zunächst werden abstrakte Leitbilder für die Rolle des Staates herausgearbeitet, anschließend werden diese mit vier Feldern der konkreten Wirtschaftspolitik verknüpft. Dieser Zugang soll die vier Neoliberalen entmystifizieren und es den gegenwärtigen Krisendiskursen ermöglichen, von ihren Ideen zu profitieren.

Die vorliegende 2. Auflage wurde um eine längere neue Einleitung ergänzt. Auch die einzelnen Kapitel wurden überarbeitet und um neue Quellen und Deutungsmuster angereichert. Das Buch richtet sich an Dozenten und Studierende der Volkswirtschaftslehre, der Politikwissenschaft, der politischen Philosophie und der Wirtschaftssoziologie sowie an jeden Bürger, der inmitten der neuen Fragilität des Westens nach polit-ökonomischen Denkimpulsen sucht.





Dörr, Julian (2016)

Die europäische Kohäsionspolitik
Eine ordnungsökonomische Perspektive

  Band 16
  DE GRUYTER, 390 S., ISBN 978-3-11-048276-8
  
Erschienen im November 2016

  Umfassende Darstellung der Funktionsweise und der Struktur
  der Kohäsionspolitik
  Untersuchung der Wirksamkeit der Förderpolitik und Diskussion
  möglicher Reformoptionen
  
Ausgezeichnet mit dem 1. Preis des
  Roman-Herzog-Forschungspreises 2016

Die Kohäsionspolitik ist das wesentliche wirtschaftspolitische Instrument der EU zur Förderung der Mitgliedsstaaten. Doch trotz ihrer Bedeutung spielt die europäische Regional- und Strukturpolitik in der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte nur eine geringe Rolle. Die vorliegende Arbeit, ausgezeichnet mit dem Roman-Herzog-Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft, schließt diese Lücke.

Zentrales Anliegen ist die Frage nach der Wirksamkeit der Kohäsionspolitik, insbesondere in den mittel- und osteuropäischen Transformationsstaaten. Die qualitative Analyse beleuchtet die Struktur sowie Funktionsweise der Förderpolitik und erlaubt eine systematische Aufdeckung möglicher Defizite. Darüber hinaus wird eine ordnungsökonomische Reformperspektive skizziert. Ausgangspunkt der Überlegungen ist ein Konzept des ordoliberalen Denkers Alexander Rüstow, dessen Modernisierung und Erweiterung zu einer „Vitalpolitik für Staaten" führt, die die Lebenslage jedes Einzelnen und seine Möglichkeit, ein gelingendes Leben zu führen, in den Vordergrund rückt.

Das Buch richtet sich sowohl an Wissenschaftler, die im Bereich europäischer Wirtschaftspolitik forschen, als auch an Lehrende und Studierende, die sich einen grundlegenden Überblick über die Kohäsionspolitik verschaffen wollen.





Balling, Stephan (2013)

Sozialphilosophie und Geldpolitik bei Friedrich August von Hayek, Walter Eucken, Joseph Alois Schumpeter, Milton Friedman und John Maynard Keynes.

  Band 15
  Lucius & Lucius Stuttgart, VII/188 S., ISBN 978-3-8282-0589-5

Zunächst sorgten die Zentralbanken weltweit für billiges Geld, um nach dem Platzen der New-Economy-Blase und nach dem 11. September 2001 die Wirtschaft künstlich in Schwung zu halten. Doch mit ihrer Liquiditätsschwemme pumpten sie die Häusermärkte in Amerika, Irland und Spanien auf, schufen einen aufgeblähten Finanzsektor und versorgten die Regierungen nicht zuletzt in Teilen Südeuropas mit einem Übermaß an günstigen Krediten. Schließlich platzten die Finanzblasen, es kam zur Finanz- und Eurokrise. Ist diese Analyse korrekt? Oder hat vielmehr eine zu laxe Regulierung der Banken in die Misere geführt, wie einige Ökonomen behaupten? Wie ist es möglich, dass Fachleute einer Zunft ein ökonomisches Problem so unterschiedlich erklären?

Seit Jahrhunderten streiten Philosophen und Ökonomen über das Wesen des Geldes, über den Wert von individueller Freiheit und über die Rolle des Staates in der Wirtschaft. Leiten sich geldpolitische Vorstellungen also womöglich aus normativen Vorstellungen ab und sind weniger eine Frage korrekter oder unkorrekter ökonometrischer Studien oder mathematischer Modelle?

Dieses Buch zeigt den Zusammenhang zwischen grundsätzlichen normativen Vorstellungen und geldpolitischen Postulaten anhand eines Vergleichs der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, nämlich Friedrich August von Hayek, Walter Eucken, Joseph Alois Schumpeter, Milton Friedman und John Maynard Keynes.





Kolev, Stefan (2013)

Neoliberale Staatsverständnisse im Vergleich.

  Band 14
  Lucius & Lucius Stuttgart, XI/319 S., ISBN 978-3-8282-0584-0

Der Neoliberalismus ist in aller Munde. Alles Krisenhafte in der globalen Ökonomie wird ihm gerne angelastet. Zu Recht? Das vorliegende Buch unternimmt den Versuch, die Gründergeneration der Neoliberalen daraufhin zu untersuchen, welche Rolle sie dem Staat zuweisen.

Es werden vier herausragende Neoliberale der ersten Stunde ausgewählt: Walter Eucken, Friedrich August von Hayek, Ludwig von Mises und Wilhelm Röpke. Ihre Staatsverständnisse werden in drei Vergleichen zueinander in Beziehung gesetzt und um ihr jeweiliges Gravitationszentrum aufgebaut. Die Analyse verläuft auf zwei Ebenen: Zunächst werden abstrakte Leitbilder für die Rolle des Staates herausgearbeitet, anschließend werden diese auf die konkrete Wirtschaftspolitik projiziert.

Ziel der Studie ist es, einen strukturierten Zugang zu den vier Denkern herzustellen und sie mit der Vielfalt und dem Wandel in ihren Denkmustern dem Leser zu präsentieren. So soll ein Beitrag zur Entmystifizierung des Neoliberalismus und seiner Protagonisten geleistet werden, damit der gegenwärtige Krisendiskurs von ihren Ideen profitieren kann.





Warneke, Sara (2012)

Die europäische Wirtschaftsintegration aus der Perspektive Wilhelm Röpkes.

  Band 13
  Lucius & Lucius Stuttgart, X/311 S., ISBN 978-3-8282-0555-0

Wilhelm Röpke (1899-1966) gilt als einer der großen deutschen Ökonomen des 20.Jahunderts und als einer der Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft. Röpke verfolgte in seinem Wirken einen ganzheitlichen Ansatz und zog Erkenntnisse aus soziologischen, politischen, historischen, philosophischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen, um gesellschaftliche Phänomene möglichst umfassend zu erklären. Dieses Selbstverständnis der Nationalökonomie spiegelt sich auch in seiner Analyse der wirtschaftlichen und politischen Integration Europas wider, mit der sich Röpke intensiv beschäftigt.

Die vorliegende Arbeit unternimmt eine systematische Untersuchung der Position Röpkes im Hinblick auf die europäische Integration. Neben der Analyse des theoretischen Konzepts Röpkes für die europäische Integration vergleicht die Verfasserin dessen Position mit der von ausgewählten Ökonomen seiner Zeit. Sie untersucht außerdem die gegenwärtige Relevanz der Perspektiven Röpkes und bewertet seine Prognosen im Hinblick auf die Entwicklung des europäischen Integrationsprozesses.





Vargas, Mauricio (2012)

Bedeutung der finanziellen Entwicklung im Aufholprozess von Entwicklungs- und Schwellenländern. Eine vergleichende Analyse der chilenischen und mexikanischen Erfahrungen.

  Band 12
  Lucius & Lucius Stuttgart, XVIII/462 S., ISBN 978-3-8282-0563-5

Die jüngsten Wirtschaftskrisen haben deutlich gemacht, dass die Schaffung eines funktionierenden Finanzsektors im Rahmen eines soliden makroökonomischen Umfelds die notwendige Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaftswachstum darstellt. Die Analyse der Krisen in Schwellenländern, die zum Teil eng mit der mangelhaften Konstruktion ihrer Finanzsysteme zusammenhingen, offenbarte, dass der Interdependenz der unterschiedlichen Aspekte des Wirtschaftsgeschehens eine außerordentliche Bedeutung zuzuschreiben ist.

Das vorliegende Werk konstruiert daher ein ganzheitliches Entwicklungsmodell der „finanziellen Entwicklung“, das der engen Abhängigkeit der Funktionsfähigkeit des Finanzsektors von mikro- und makroökonomischen Rahmenbedingungen Rechnung trägt. Neben der theoriebasierten Konstruktion des Modells der „finanziellen Entwicklung“ erfolgt der empirische Abgleich der identifizierten Erfolgsfaktoren anhand des Vergleichs der mexikanischen und chilenischen Erfahrungen.





Willgerodt, Hans (2011)

Werten und Wissen.

  Band 11
  Lucius & Lucius Stuttgart, XVIII/462 S., ISBN 978-3-8282-0534-5

Wirtschaftspolitik ist Kunstlehre. Es geht um das Zusammenspiel von Politik und ordnungstheoretischem Wissen und Kunst, die daraus resultierenden Erkenntnisse in einem bestimmten gesellschaftspolitischen Umfeld fruchtbar werden zu lassen. Die ordoliberale Konzeption erweiterte diesen Ansatz um das Wissen der Interdependenz zwischen wirtschaftlicher und politischer Sphäre – als Theorie und Konzeption für die Praxis.

Die Zusammenstellung der wissenschaftlichen Beiträge von Hans Willgerodt zeigen dies eindrucksvoll. Die Aufsätze umfassen einen Zeitraum von 60 Jahren wissenschaftlicher Arbeit. Sie sind ein Beleg schier unerschöpflicher Kreativität und engagierter Teilnahme an wirtschaftspolitischen und gesellschaftspolitischen (Fehl-)Entwicklungen sowie dafür, welche Leistungen für Theorie und Praxis möglich sind, wenn hohe wissenschaftliche Kreativität mit festen ordnungspolitischen Grundsätzen und Erkenntnissen kombiniert werden.

Dieser Band enthält nur einige der vielen unverändert immer wieder lesenswerten und aufrüttelnden Beiträge Willgerodts zur wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Diskussion. Die Lektüre belegt: Das Stemmen gegen den Zeitgeist lohnt sich und das Kämpfen gegen den Strom sollte eine eherne Aufgabe des Wissenschaftlers sein. Die Beiträge sind frisch geblieben.






Kerber, Markus, Spethmann, Dieter, Starbatty, Joachim und Graf Stauffenberg, Franz Ludwig (2010)

Der Kampf um den Lissabon-Vertrag.

  Band 10
  Lucius & Lucius Stuttgart, VI/355 S., ISBN 978-3-8282-0500-0


Die grundgesetzlich gewährleistete Befugnis, im Wege einer Verfassungsbeschwerde durch das Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen, ob bei Souveränitätstransfers im Rahmen der europäischen Integration die grundgesetzliche Substanz nicht Schaden nimmt, scheint gerade im Zusammenhang mit dem Lissabon-Vertrag eine besondere politische Dimension erlangt zu haben.

Die vorliegende Dokumentation vermittelt jene Tatsachen, Kommentare und Hintergründe, die von den amtlichen Trägern der politischen Willensbildung und der europäischen Integration entweder ignoriert oder der Öffentlichkeit vorenthalten werden.

Die europäische Einigung wird nicht gelingen ohne mehr Öffentlichkeit: Die Dokumentation soll deshalb dazu beitragen, sich ein eigenständiges Urteil zu erlauben, welche Chancen und Risiken aber auch welche Grenzen der Verfassungsgerichtsbarkeit gesetzt sind, um als Hüter der Verfassung gerade im Prozess der europäischen Integration zu fungieren.





Reutner, Friedrich (2010)

Erfolgsnationen vor dem Abstieg bewahren.

  Band 9, 2. Auflage
  Lucius & Lucius Stuttgart, XII/204 S., ISBN 978-3-8282-0496-6


Der globale Wettbewerb stellt weit höhere Anforderungen an die politische Steuerung. Langfristig geht es schlecht geführten Ländern nicht besser als den Unternehmen. Negieren Regierungen den Zwang zur Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit, verliert das Land Know-how, Arbeitsplätze und erntet Armut.

Die Rahmenbedingungen der Demokratie fördern Strukturkrisen, gefährliche Trends sowie Managementfehler. Damit blockieren die Schwächen der Demokratie zunehmend die Kräfte der Sozialen Marktwirtschaft, denn wie alle Menschen folgen auch Politiker ihrer Egologik, auch wenn sie dies verneinen.

Steuert die Egologik wettbewerbsschädlich, so macht dies jedes Wirtschaftssystem langfristig zum Verlierer, wenn andere Länder sich wettbewerbsorientierter verhalten. Viele alternde Demokratien „verbessern“ sich durch Regulierung, Kompliziertheit, Administration und Reibungsverluste. Jedes gut geführte Unternehmen antwortet dagegen bei stärkerem Wettbewerb mit Leistungssteigerung.

Auch die Kritiker der derzeitigen Politik würden sich im politischen Amt unter den gegebenen Zwängen kaum anders verhalten. Die langfristige Gefahr: Die Niedriglohnländer verdrängen die Hochlohnländer zunächst auf einfachen, langfristig auf intelligenteren Arbeitsgebieten.

Um die Demokratie als die beste bekannte Staatsform zu sichern, müssen die größten Wettbewerbschwächen beseitigt werden.






Plickert, Philip (2008)

Wandlungen des Neoliberalismus.

  Band 8
  Lucius & Lucius Stuttgart, XII/516 S., ISBN 978-3-8282-0441-6


Ein Gespenst geht um in Europa: der Neoliberalismus. Der „Neoliberalismus“ ist zu einem meist negativ konnotierten Schlagwort verkommen. Dieses Buch möchte einen Beitrag zur Versachlichung der Debatte leisten und die geistes- und zeitgeschichtlichen Ursprünge des Neoliberalismus erhellen.

Der Wirtschaftshistoriker Philip Plickert analysiert den Niedergang des klassischen Liberalismus und dessen Krise im frühen 20. Jh. In der Zwischenkriegszeit entwickelten sich vier Zentren eines erneuerten Liberalismus: Wien, London, Freiburg und Chicago. 1947 gründete Friedrich August von Hayek die Mont Pèlerin Society (MPS) als Sammlungspunkt der versprengten und marginalisierten Neoliberalen.

Aktive Mitglieder der MPS waren einflussreiche Denker wie Hayek, Ludwig von Mises, Milton Friedman, James Buchanan, Walter Eucken, Wilhelm Röpke und Alexander Rüstow sowie Ludwig Erhard. Das Buch schildert, gestützt auf reiches Quellenmaterial, den schwierigen Aufbau der MPS, unterschiedliche strategische Perspektiven, den frühen politischen Durchbruch in Deutschland mit Erhards Wirtschaftsreform, die interne Krise um 1960 und die langfristige Ausstrahlung der MPS als intellektueller Kernorganisation der Neoliberalen auf Wissenschaft und Politik.





Zieschang, Tamara (2003)

Das Staatsbild Franz Böhms.

  Band 7
  Lucius & Lucius Stuttgart, IX/273 S., ISBN 978-3-8282-0240-5


Der Liberalismus klassischer Prägung ist gekennzeichnet von seinem Einsatz für die Freiheit des Individuums und der Bekämpfung ihrer Einschränkungen, unabhängig davon, ob diese vom Staat oder von Privaten ausgehen. Aus klassisch liberaler Sicht erscheint der Staat als notwendiges Übel. Der Ordoliberale und Mitbegründer der Freiburger Schule, Franz Böhm, weist dem Staat eine ordnungssichernde Funktion zu. Ihm fällt die Aufgabe zu, der Beschränkung von Freiheit durch private Macht in Wirtschaft und Gesellschaft wirksam entgegenzutreten.

Dabei soll der Staat Hüter des Rechts unter dem Gesetz sein. Die freiheitsschützende Funktion des Staates einerseits und die Begrenzung seiner freiheitsbedrohenden Macht andererseits wird nach Franz Böhm allein im Zusammenspiel von drei Ordnungssystemen verwirklicht: der Wettbewerbsordnung, der Privatrechtsgesellschaft und dem Rechtsstaat.

Dabei setzt Franz Böhm die Trennung von Staat und Gesellschaft als Grundlage jeder freiheitlichen Ordnung voraus. Die Autorin skizziert die Grundvorstellungen der Freiburger Schule, erläutert Franz Böhms Konzepte für eine freiheitliche Wirtschafts-, Gesellschafts- sowie Staatsordnung und analysiert deren Interdependenzen.





Gerken, Lüder und Starbatty, Joachim (2001)

Schlesien auf dem Weg in die Europäische Union.

  Band 6
  Lucius & Lucius Stuttgart, XVI/253 S., ISBN 978-3-8282-0155-2

Schlesien muss sich in einem gewaltigen Umstrukturierungsprozess von den traditionellen Industrien Kohle und Stahl lösen; investitionsbereite Ersatzindustrien stehen kurzfristig nicht zur Verfügung. Wer mit offenen Augen durch diese traditionelle Industrieregion fährt, dem bleibt nicht verborgen, dass erwirtschafteten Mittel nicht in die Erhaltung der Infrastruktur reinvestiert wurden.

Bei dem Sprung aus abgeschotteter sozialistischer Ordnung in die Weltwirtschaft ist natürlich auch der Strukturwandel abrupt; das sozialistische Planungssystem hat über Jahrzehnte hinweg eine – an weltwirtschaftlichen Maßstäben gemessen – unwirkliche Effizienz vorgespielt.

Wenn Wissenschaftler, Politiker und Unternehmer nach einer geeigneten Transformationsstrategie suchen, dann steht natürlich ein Konzept wie das der Sozialen Marktwirtschaft auf dem Prüfstand. Die Skepsis gegenüber der Sozialen Marktwirtschaft fällt gerade bei informierten polnischen Staatsbürgern auf. Daher haben die Herausgeber auf eine klärende ordnungspolitische Diskussion großen Wert gelegt. Aus unterschiedlichen Perspektiven sind Einsichten zusammengetragen worden, die sich als Bausteine zu einem politischen Programm zusammenfügen. Auf jeden Fall machen sie klar, was das Konzept leisten kann und was es nicht leisten darf.






Kläver, Michael (2000)

Die Verfassung des Marktes.

  Band 5
  Lucius & Lucius Stuttgart, X/316 S., ISBN 3-8282-0114-8 

Der Konzeption Hayeks und der des Grundgesetzes ist gemeinsam, dass sie beide Verfassung der Freiheit sein möchten. Ausgangspunkt der Lehre Hayeks von Staat und Markt ist der Begriff der Freiheit. Alleiniger Zweck des Staates bei Hayek ist die Sicherstellung eines Zustands der Freiheit, der Abwesenheit personalen Zwanges. An die Stelle der Herrschaft von Menschen über Menschen tritt die „Herrschaft des Gesetzes“, der Rechtsstaat. Freiheit ist stets Freiheit unter dem allgemeinen Gesetz. Die Ausübung staatlicher Zwangsgewalt wird auf die Durchsetzung allgemeiner Gesetze beschränkt.

Ein zweiter entscheidender Aspekt für das Verständnis der hayekschen Lehre ist das Phänomen universaler Knappheit, welches auch die Knappheit von Wissen umfasst und zu „Anmaßung von Wissen“ bei zentraler Planung und Regelung führt. Wissensbildung beginnt stets auf der individuellen Ebene – sowohl bei Hervorbringung allgemeiner Regeln als auch der Bewältigung von Knappheiten.

Die große Leistung Hayeks besteht darin, dass ihm gelingt, Staat und Markt gleichzeitig im Auge zu behalten. Die freiheitliche Begründung von Markt und Staat bei Hayek vermittelt die Erkenntnis, dass das Grundgesetz als Verfassung der Freiheit gleichzeitig Verfassung des Staates und Verfassung des Marktes ist.  






Hegner, Jan (2000)

Alexander Rüstow.

  Band 4
  Lucius & Lucius Stuttgart, XI/202 S., ISBN 3-8282-0113-X

In der aktuellen Diskussion um die beste Wirtschaftspolitik zur Überwindung der krisenhaften Entwicklungen, beispielsweise auf dem Arbeitsmarkt oder sozialen Sicherung, wird immer wieder auf das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft verwiesen. Zuweilen ist es verblüffend, welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen von verschiedenen (politischen) Interessengruppen noch unter diesem Konzept subsumiert werden. Insofern gilt es zu prüfen, welche Aussagen der Väter der Sozialen Marktwirtschaft im Einklang mit aktuellen wirtschaftspolitischen Maßnahmen stehen.

Eine der führenden Persönlichkeiten, die sich um die Soziale Marktwirtschaft verdient gemacht haben, war Alexander Rüstow. Als Hochschullehrer und langjähriger Vorsitzender der ASM hat er für die Entwicklung und Umsetzung des neoliberalen Konzepts einen wichtigen Beitrag geleistet. Wie umfangreich und vielschichtig ist sein Beitrag gewesen? Inwieweit deckt er sich mit den Aussagen anderer Vordenker der Sozialen Markwirtschaft? Was hat von seinen konzeptionellen Entwürfen im Zeitablauf Eingang in die deutsche Wirtschaftspolitik gefunden? Auf diese Fragen soll der vorliegende Band eine Antwort geben.  






Nörr, Knut Wolfgang und Starbatty, Joachim (1999)

Soll und Haben - 50 Jahre Soziale Marktwirtschaft.

  Band 3
  Lucius & Lucius Stuttgart, XI/244 S., ISBN 3-8282-0105-9

Am 24.Juni 1948 verabschiedete der alliierte Wirtschaftsrat das „Gesetz über Leitsätze für die Bewirtschaftung und Preispolitik nach der der Geldreform“. Dies war die Geburtsstunde der Sozialen Marktwirtschaft. Die Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft hat den 50. Jahrestag zum Anlass genommen, Bilanz zu ziehen –eine Bilanz der Erfolge und Erfordernisse der Sozialen Marktwirtschaft, ihrer Bewährung in der Vergangenheit und ihrer Herausforderungen in der Zukunft. Sie setzt sich darüberhinaus mit ihrer Bedeutung für das vereinte Deutschland und das zusammenwachsende Europa auseinander.

Die soziale Marktwirtschaft wird in der öffentlichen Diskussion oft als institutionelles Gebäude verstanden, das seit den 50 Jahren fertiggestellt sei und keiner besonderen Pflege bedürfe. Man hat sogar abgerissen und angebaut, ohne sich um die Statik zu kümmern. So ist das Haus in eine gefährliche Schieflage geraten. Mittlerweile kommen internationale Meinungsführer zu uns, die uns im Stile Ludwig Erhards von den Vorteilen privaten Engagements und den Segnungen der Marktwirtschaft berichten.

Die Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft hat es sich in dem vorliegenden Band zur Aufgabe gemacht, im Verein mit renommierten Wissenschaftlern und langjährigen Kennern der Sozialen Marktwirtschaft sowohl architektonische Leistungen zu würdigen als auch auf dringliche Renovierungserfordernisse und fehlgeleitete Umbaumaßnahmen aufmerksam zu machen. Dabei wurde insbesondere das Spannungsfeld zwischen ökonomischen und juristischen Aspekten in den Blick genommen.






Schulze, Rüdiger (1998)

Kleine Unternehmen in Russland.

  Band 2
  Lucius & Lucius Stuttgart, XVI/363 S., ISBN 3-8282-0092-3

Kleinunternehmen spielen in einer Marktwirtschaft eine wichtige Rolle, sie erfüllen wichtige gesellschafts-, wettbewerbs- und beschäftigungspolitische Funktionen. Ihre Entwicklung wird in den Transformationsländern Osteuropas jedoch durch zahlreiche Hemmnisse gebremst.

In der vorliegenden Arbeit werden erstmals die Probleme der Kleinunternehmen in Russland und die zu ihrer Förderung verfolgte Politik umfassend analysiert. Des Weiteren wird Notwendigkeit der Förderung von Kleinunternehmen in Transformationsländern theoretisch hergeleitet.





Hasse, Rolf und Starbatty, Joachim (1997)

Währungsunion auf dem Prüfstand.

  Band 1
  Lucius & Lucius Stuttgart, X/129 S., ISBN 3-8252-8131-0

Der beabsichtigte Starttermin der Europäischen Währungsunion rückt näher, und das Verwirrspiel, ob sie beginnt oder verschoben wird, wie die Konvergenzkriterien zu interpretieren sind und welche Länder daran teilnehmen, nimmt kein Ende. Einen Vorteil aber hat diese Situation: Die Wirtschafts- und Währungsunion ist endlich Gegenstand öffentliche Auseinandersetzung, in der ihre politischen Dimensionen sichtbar werden.

Doch leidet die Diskussion an einer Schwäche: Kritik an Konzept und Verfahren von den Pro-Politikern voreilig als vermeintliche Ablehnung des Europäischen Integrationsprozesses geächtet; über Änderungen und Verbesserungen wird nur nach massivem, externem Druck nachgedacht. Die Regierungskonferenz II klammert die Wirtschafts- und Währungsunion aus, will aber ihre Rahmenbedingungen u.a. durch das Beschäftigungskapitel unterminieren. Dies weist auf eine weitere Schwäche hin: Die enge Verzahnung von Wirtschafts- und Währungsunion wird zwar immer betont, aber in der Praxis der Integration missachtet bis aufgehoben.

Die Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft hat diese Schwachpunkte bewusst zum Gegenstand der Analyse gemacht und dazu Vertreter aus Wissenschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, Politik und Administration eingeladen. Ergebnis dieser Debatte sind die Empfehlungen de Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft für die Europäische  Wirtschafts- und Währungsunion. Sie zeigen Schritte zur weiteren Integration auf, die nicht mit dem Risiko des Scheiterns verbunden sind, wenn zu hastig und unüberlegt vorgegangen wird.













 
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